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Mountainbikes

Mountainbikes - Wissenswertes zu den Fahrrädern

Wer viel unterwegs ist, fährt meist mit dem Fahrrad. Ein gewöhnliches Zweirad ist jedoch längst nicht für jede Umgebung geeignet. Radfahrer, die es abenteuerlicher mögen, sind in aller Regle mit einem Mountainbike unterwegs. Das Wort "Mountainbike" kommt aus dem Englischen und bedeutet "Bergfahrrad", woraus sich der Zweck dieses Fahrrads ableitet, nämlich das Befahren von unbefestigten Wegen.

Die Geschichte der Spezialfahrräder

Mountainbikes sind auf keine Fall eine Erfindung des 21. Jahrhunderts. Das erste Fahrrad, welches für kompliziertes Gelände geschaffen wurde, gab es bereits im Jahr 1973. Der "Geburtsort" des Fahrzeuges ist Marin County in Kalifornien. Die anfänglichen Modelle gehörten zur Gruppe der "Schwinn Cruiser", welche von zusammenarbeitenden Radsportlern ins Leben gerufen wurden. Das erste Rad, welches als "echtes" Mountainbike bezeichnet werden kann, wurde erst im Jahr 1977 gebaut. Hersteller ist Joe Breeze, der es für Charles Kelly, einen der Sportler, zusammengebaut hat. Breeze besetzte das Fahrrad mit einem dicken Rahmen, der Rohre mit dünnen Wänden versehen waren. Später ging der bekannte Rennfahrer Tom Ritchey unter die Erbauer. Zu gleicher Zeit gab es einen Mann namens Gary Fisher, der als erster eine Gangschaltung an ein altes Fahrrad brachte. Daumenschaltung und Schnellspanner wurden zusammen mit der Schaltung eingeführt.

Verschiedene Arten von Mountainbikes

Sehr beliebt ist das All Mountain (abgekürzt mit "AM"). Dieses Fahrrad ist vollgefedert ("Full Suspension") und aus daher vielseitig einsetzbar. Touren können von flachen, ebenen Wegen bis über komplizierte Pfade in bergigen Landschaften führen. Radfahrer, die gerne etwas schneler unterwegs sind, setzen auf das Cross-Country (bezeichnet mit XC oder CC). Mountainbikes dieser Benennung sind zwar weniger für das Befahren loser Strecken gedacht, dafür für das (Renn)Fahren ebener Wege. Das Modell Downhill macht seinen Namen alle Ehre. Diese Fahrräder eigenen sich vor allem für schnelle Abfahrten auf komplizierten Strecken. Eine Auffahrt erweist sich mit einem solchen Zweirad als sehr schwer und ist aus eigener Kraft kaum machbar. Um keinen unnötigen Schub zu erlangen, wiegen diese Bikes nicht mehr als 18 Kilogramm. Das Enduro ist, wie auch schon das AM vollgefedert, verfügt jedoch über einen größeren Federweg. Das Fahrwerk ist insgesamt stabiler gebaut und die Reifen kennzeichnen sich durch tiefes Profil. Gewöhnliche Fahrräder eignen sich nicht, um unbefestigte Wege zu befahren. Mit Mountainbikes lässt sich so gut wie jede gelöste Straße befahren.